Der Netzwelt-Spiegel

Kritische Betrachtung des (meiner Meinung nach) meist überschätzten Nachrichtenjournals gibts nicht mehr

Die Wahl, das Internet, das Grauen

Die Wahl* steht vor der Tür.
Dieses Jahr wähle ich den, der den schönsten Internetauftritt hat.
Da ich mich nicht habe aufstellen lassen ist das wieder mal schwieriger als es aussieht.

Eine prima Entscheidungshilfe liefert da der telepolis Artikel Farbenspiele, Blogs und Negative Campaigning

Besonders schön die originelle Adresse: leere-versprechen.de, die aber dann doch nur zu informationen-zur-spd-von.cdu.de leitet.


*Sonntägliche Betätigung für ältere Menschen mit Hang zu Sozialkitsch und Gesellschaftsromantik.

Eine Million Rechtschreibfehler in Wikipedia

Heute mal ein Link zu einer Seite die das für gewöhnlich nur mit Lob überhäufte Open Content Projekt wikipedia kritisiert.

Hochgerechnet auf die Stichprobe sollen sich rund eine Million Rechtschreibfehler im Inhalt finden.

Trotz Vernachlässigung dieser "kleinen" Unregelmäßigkeiten: Keiner der von bildungsklick.de geprüften Artikel war frei von Rechtschreibfehlern. Da war gemäß der bayerisch-rheinischen Linie beliebig zwischen alter und neuer Rechtschreibung gewechselt worden, da durfte der Leser im laufenden Artikel wechselnden Tempi folgen, hier hatte man kurzerhand den Genus zu Fall gebracht, dort mit der Interpunktion Schindluder getrieben, bisweilen musste man sich sogar auf die Suche nach fehlenden sinnhaltigen Satzteilen machen.



Link: bildungsklick.de - Eine Million Rechtschreibfehler in Wikipedia?

Was meine Werke angeht, gilt die alte Netzregel:
Wer Rechtschreibfehler findet, darf diese behalten und weiterverwenden.