Es gilt bei dem Kommentar-Lümmeln grundsätzlich zwischen den Off- und Online Varianten zu unterscheiden.
Weit verbreitet in der Offline-Umgebung ist der sogenannte Zwischenrufer, der seine unaufgeforderten Kommentare zum besten gibt.
Die Online-Variante ist meist in Blog- und Foren- sowie in Chat-Gefilden zu Hause. Man sieht sich aber oft nur selten und nach einmaligem Erscheinen ziehen die rastlosen Gesellen weiter und suchen neue Futterplätze. Vereinzelt werden sie auch bei den Yigg, Digg, del.icio.us beobachtet.
Die Kommentar-Lümmel kommen sowohl als schmarotzende Nomaden als auch als symbiotische Lebenform vor. Viele von ihnen haben nur eine sehr kurze Lebensdauer.
Angelockt wird der Lümmel bevorzugt durch no-nofollow Buttons . Blitzschnell legen sie dann ihre Eier ins Nest und hoffen, daß ihre Saat aufgehen möge.
Der Kommentarlümmel stammt aus der Familie der Spammer, eine engere Verwandtschft konnte bisher mit dem Trackback-, dem Gästebuch- und dem Signatur-Lümmel nachgewiesen werden.
Die Frage ob der Artikelverzeichnisbeitragsschreiber ebenfalls zur Familie gehört konnte noch nicht abschliessend gekärt werden.
Meine liebsten Kommentar-Lümmel kommen übrigens von Marios grundsätzlich löblichen No-NoFollow Verzeichnis.
Macht sogar fast Spaß zu sehen wie sie von dort kommen und dann einen guten Artikel (hoher PR bevorzugt) aussuchen um ihre Kommentare zu hinterlassen.
Da man sie nie wieder sieht, kommen auch keine Beschwerden wenn man die Hinterlassenschaften diskret entsorgt geschickt weiterleitet.
so interpretiert der Suchmaschinenexperte Wolfgang Sander-Beuermann vom SuMa e. V. die Zahlen die vom WebCounter Anbieter webhits.de bereitgestellt werden.
Diese Quote deckt sich auch in etwa mit meinen Suchverhalten. Neben Google benutze ich recht häufig das ODP, oder die PLZ-Suche wenn es ein bestimmter Ort sein soll.
Dann gibt es dann noch die "heute suche ich nur mit yahoo" Tage. Die sind aber sehr sehr selten und dauern auch oft nur wenige Stunden.
Wenn es ganz exotisch sein soll, dann sende ich eine Anfrage an metager.de.
Schlechte Nachrichten dagegen aus Belgien. Dort wird Google News die Verwendung von Meldungen der Online-Ausgaben von belgischen Zeitungen nicht länger gestattet.
Mir persönlich wäre es ja sehr recht wenn ich in den Google News mit irgendeinem Blog oder Website erscheinen würde.
Bestimmt wählen da ODP-Editoren aus was da reinkommt und was nicht
Mit solchen Zugriffen wird man bei der Blogscout-Topliste meist erst ab Platz 400+ gelistet. Es gab einen Ausrutscher auf Platz 364? als ich über die Verdiggung und Veryiggung geschrieben hatte.
Diesbezüglich finde ich das Fazit vom Nanoblog unübertroffen.
Ge-basic-ed zu werden ist besser als ge-yigg-ed zu werden
Bis zu 2$ gibt es für den Download und die Installation vom Google-Pack.
Das Pack beinhaltet:
Google Desktop
Picasa - Foto-Software
Google Toolbar für Internet Explorer
Mozilla Firefox mit Google Toolbar
Ad-Aware SE Personal - Antispyware-Programm
Norton AntiVirus 2005 Special Edition
Adobe Reader 7
Optional sind noch der Real Player und GalleryPlayer HD Images hinzufügbar.
Eigentlich eine nette Sache, um damit aber reich zu werden vermute ich mal, dass man eher eine Site für absolute PC-Newbies mit wenig Hemmungen zum Download betreiben sollte.
Aber dann könnte es ganz profitabel werden. Meine Erfahrungen Erlöse mit den Empfehlungen reichen bislang vielleicht für zwei Weizenbier im Biergarten.
Das ist natürlich nicht schlecht, aber mit backlink4beer.de ist es wohl einfacher