Ruf ruinieren - SEO werden

SEO Suppe
SEO Suppe

oder so ähnlich. Der Webmaster Friday fragt nach dem Ruf der SEO als solchem und wenn man nun mal SEO Blog in seinem Titel stehen und so tolle Webseiten wie seo-kochbuch und seo-sachen sein eigen nennt, muss man da natürlich mitmachen.


Als ich begann aktiv die Inhalte des Internet mit zu gestalten war die unterste Kaste der Webworker der Webdesigner. Wer wirklich gar nichts auf die Reihe bekam kaufte sich eine DATA Becker CD und war fortan der Webdesigner im Umfeld. Meist war eine Karriere als angelernter Bausparkassen- und Versicherungsvertreter schon gescheitert. Als nun aber jeder seine eigene Homepage hatte, wurde das Betätigungsfeld enger und man musste sich neuen Aufgaben widmen. Was lag da näher als auf Besucher zu schielen. Ist ja klar, wer mehr Besucher hat der hat mehr vom Kuchen. So baute man zuerst gefakte Counter ein die Besuchermassen suggerieren sollten, der zweite Schritt war das gewissenhafte Ausfüllen der Meta Tags, auch gerne nach Dublin Core um so den Suchmaschinen zu erklären das man wirklich nur auf der eigenen Seite alles zu Thema xy erfahren konnte. Ganz zu beginn reichte es ja auch noch möglichst viele Keywords zu verwenden und drei Mal am Tag die Seite anzumelden.


Die schöne Welt kaputt gemacht hat dann Google. Die haben sich gedacht, bloß weil in den Meta Tags immer wieder schnitzelmitkartoffelsalat steht, muss die Seite die das am meisten verwendet nicht unbedingt die relevanteste sein. Tja und spätestens da war die Beschäftigung mit Suchmaschinen und Erlangung von Erkenntnissen über deren Funktionsweise und die Anwendung der Erkenntnisse zum eigenen Vorteil mehr als nur Spielerei und wurde zum Geschäftszweig.


Der Ruf

Wer sich ein bisschen mit SEO beschäftigt, der wird bald erkennen, dass Links eine nicht zu unterschätzende Rolle bei der Entwicklung der Rankings im organischen Suchergebnis haben. Jetzt wachsen Links aber nicht auf Bäumen und man muss sich zumindest teilweise aktiv um diese bemühen. Meiner Meinung nach ist dies ein Teilbereich der den ein oder anderen Kollegen nicht im besten Licht dastehen lässt. Wer sich automatisierter Tools bedient um Kommentare, Bookmarks, Forenpostings und Profile anzulegen macht sich nicht nur Freunde. Schnell ist das unschöne Wort SPAM im Raum und man kann nicht leugnen, das diese Methoden durchaus als Spam zu sehen sind.

Ein weiterer Punkt ist die Kaltakquise des ein oder anderen schon fast als legendär zu bezeichnenden Unternehmens und die Verfolgung der darüber berichtenden Menschen.


Was SEOs aber auch können

Neben der Optimierung durch Offpage Faktoren muss man sich natürlich auch mit der OnPage Optimierung auskennen. Dabei kann ein SEO aufzeigen wie man Seiten gut crawlbar macht und Impulse zur besseren Usability geben, ebenso ist das Schaffen von redaktionellem Content unter Berücksichtung von SEO Gesichtspunkten ein wichtiger Bereich jeder Webseite. Wer es sich leisten kann sollte sich einen InHouse SEO zulegen um nicht von Anfang Fehler bei der Wahl des richtigen CMS und der Webstrategie des Unternehmens zu machen. Dazu kommt das SEOs, da sie ja 24/7 online sind meist auch den ein oder anderen Trend mitbekommen und frühzeitig darauf eingehen können.


Zum Geleit

SEO ist eine spezielle Dienstleistung und man sollte sich zum einen Zeit lassen wenn man einen SEO verpflichten will, zum anderen sollte einem ganz klar sein was man mit Hilfe der Suchmaschinenoptimierung erreichen möchte.

Was gerne vergessen wird, ist das neben den Kosten für den SEO noch Kosten für die redaktionellen Inhalte, Linkpflege und Programmierung anstehen. Nicht zu vergessen die monatliche Miete für SEO-Tools und den Sportwagen und die alljährliche Bonusfahrt nach Budapest.


P.S.
Das Allerschönste an SEO ist natürlich das nichts garantierbar ist, da einzig und allein Google die Regeln bestimmt. Vielleicht ist Roulette doch die sicherere Investition ;-)


Keine? Toolbar mehr für Firefox

Wie sagte schon der Verteidigungsminister in ID4 zum Präsidenten als die Sprache auf die Außerirdischen in AREA 51 kommt und dieser meint das sei alles Quatsch?

Das ist so nicht ganz richtig

Kann ja sein, dass Google ihre Toolbar einstellt, die mozdev Toolbar verrichtet treu ihre Dienste und wenn man die max Version anpasst, dann wird sie das wahrscheinlich auch noch lange tun.

Natürlich kann man die site:Abfrage, die Cache Abfrage usw. auch über Bookmarklets realisieren, aber ich habe genug Platz für die Toolbar und mag sie sehr.

StudiVZ anyone?

wer will noch nicht wer hat schon mal?

Das beliebte VZ kann käuflich erworben werden, nur scheint es so, dass es nicht alle unbedingt und zu jedem Preis haben wollen. Früher gab es immer so Shareware Computer Hefte mit CDs, vielleicht kann man ja hier auch ein Bundle zusammen mit myspace und SecondLife machen? Irgendwie ist das VZ ja auch ein wenig aus den Schlagzeilen raus und ob man mit dem aufkommenden Google+ noch ein schon etwas in die Tage gekommenes Social Network braucht sei dahin gestellt.

Das Blöde an rückläufigen Zugriffszahlen bei sozialen Netzwerken ist natürlich das dies einen Schneeballeffekt nach sich zieht, denn wenn ich Person XYZ sowieso nur noch bei Facebook sehe, dann muss ich eben auch dahin usw. Wohl eins der wenigen Schneeballsysteme die wirklich dauerhaft funktionieren.

RTL deckt schonungslos auf

Danke RTL, jetzt wissen wir endlich, dass die Bewertungen auf Hotel und Urlaubsforen zum Teil nicht unbedingt von echten Reisenden sondern von cleveren Agenturen erstellt wurden.

Und wenn wir schon dabei sind und um die nächste Folge von sternTV aktiv mitzugestalten, das nennt man dann Social Media Optimierung oder wahlweise Online Reputation Management und natürlich kann man das kaufen.

Wer selbst Aufträge geben möchte, der möge beim mechanischen Türken vorbei schauen, da kann man alles kaufen. Ansonsten empfehle ich allen Reisenden Kataloge zu lesen, da steht alles wahrheits gemäß drin drin.

Google kickt das Verzeichnis

Ein Blick auf http://www.google.de/dirhp bringt heute folgendes zu tage:


Kein Verzeichnis mehr bei Google
Kein Verzeichnis mehr bei Google

Das ist dann wohl das Ende der Beziehung ODP Google. Totgesagte leben ja bekanntlich länger, aber das ist dann auch in Zusammenhang mit den nie wirklich sichtbaren Verbesserungen des DMOZ 2.0 ein weiterer Nagel im Sarg des ODP. Natürlich braucht heute kein Mensch mehr ein Verzeichnis, insbesondere wenn man etwas so dynamisches wie Webseiten katalogisieren will ist eine fest stehende Struktur natürlich nicht das Optimale.



Mach's gut Google Verzeichnis, mögen deine Bits Frieden finden im Daten Nirvana.