SEO ist schwieriger als man so denkt ...

Trotz eines Lernvideo bin ich auch nicht schläuer und weiss echt nicht so recht wie ich das ganze jetzt angehen soll


via abakus

BlackHat SEO

erklärt von Symantec am Beispiel der Al-Gore Website.

Möchte nicht wissen, auf wie vielen Websites massenweise diese Links für Jahre liegenbleiben weil keiner die Software updatet, oder keiner mehr weiss das man überhaupt eine Website hat.

Aber das ist ja nichts Neues. Selbst alteingesessenen SEO-Bloggern werden gelegentlich Links untergeschoben.

Lediglich die gute Erklärung im Symantec Blog ist loben-, erwähnens- und linkenswert:
Link: Pharming Pharmaceuticals

SEO ist am Ende

meint der Manfred.
Da mag man nun geteilter Meinung sein, ob SEO wirklich schon am Ende ist, aber die Erklärung der Suchmaschinenoptimierung gefällt mir sehr gut:

Suchmaschinenoptimierung besteht aus zwei Basisverfahren: Schlüsselwörter identifizieren und in die On-the-page-Optimierung einbeziehen sowie Referenzlinks von anderen Webseiten bekommen, die möglichst stark frequentiert werden.


C'est tout.

Wenn man dann noch mediadonis' Auswurf zu SMO dazu nimmt und verinnerlicht, dann sollte der Weg zu Ruhm, Reichtum und geilen Wei weiteren tollen Erfahrungen geebnet sein.

Man braucht um Seiten zu pushen eigentlich nur eine vernünftige Basis mit validem und durchdachten Code sowie ein zwei Links als Anschubfinanzierung.

Damit kommt die Seite in den Index und wird auch dank des Newbie-Bonus recht schnell gefunden.
Und hier muss eben das automatische Verlinken einsetzen. Wird die Seite von der Zielgruppe als interessant und nützlich erachtet, dann gibt es die ersten Links aus Foren und Blogs.

Beispiel:
Die Seite keyword1-keyword2.de bietet einen Service zur Anzeige der vergangen Tage seit dem letzten PR-Update.

Der Traffic sieht so aus

alexa daten



Neben dem Service wird noch die Möglichkeit geboten den Feed zu abonnieren und auf der eigenen Webseite einzubauen. Natürlich mit einem Link zum Original.
Damit ergeben sich im Laufe der Zeit viel mehr Links als man je sammeln oder kaufen könnte.

Fast ganz von alleine.

Und die SERPs passen auch: keyword1 und keyword2.

Man muss nur auf kreative Art und Weise Inhalte präsentieren und Möglichkeiten bieten diese verbreiten zu lassen.
Das klingt ganz einfach, ist es aber nicht.

Von daher bin ich zuversichtlich, dass die Dienstleistung SEO nicht aussterben wird, im Gegenteil.
So lange es Designer gibt die einfach nur schöne Sachen machen, ohne im geringsten an Parameter wie logische Auszeichnung, Zugänglichkeit und die speziellen Bedürfnisse von Suchmaschinenrobotern zu denken und Content Magement Systeme jeweils hunderte Möglichkeiten bieten auf eine einzelne Seite zuzugreifen und immer verbesserbar sind, so lange wird das Handwerk des SEO bestehen.


Backlinks anzeigen lassen ohne Aufwand

Anscheinend hat sich Microsoft dazu entschlossen die Backlinkanzeige wieder frei zugänglich zu machen. Eine einfache Abfrage mit
+link:http://www.example.org
bringt die gewünschten Ergebnisse. Damit muss man zumindest erstmal wieder nicht zwangsweise Google Sitemaps Webmaster Tools bemühen um eine ordentliche Backlink-Anzeige zu erhalten.

Gefunden hats der Johannes von Sistrix.

Bye Bye Artikelverzeichnisse

Das Artensterben geht weiter.
Die Evolution lässt auf ihrem Weg eine weitere Spezies zurück, die wohl nie wiederkommen wird.
Grund dafür ist die mangelnde Aufnahmefähigkeit der User, in bezug auf andere Nahrungsmittel als die von Google zensierte gefilterten Suchergebnisseiten.

Daraus resultiert die fehlende Unterstützung aller Formen von Sites die nach dem Verständnis der einzigen moralischen Instanz im Netz (neben mir) böse sind.

Eine Übersicht über die ausgestorbenen Arten. Die Jahreszahlen sind ungefähr Werte.

2004
das Gästebuch
Schön war die Zeit, man hinterliess einen lieben Gruß und verwies quasi im vorbeigehen auf die eigenen Seiten. Leider kamen recht schnell noch andere auf die Idee. Dann war es bald zu Ende.

die Topliste
Sehr schön und einfach manipulierare beeinflussbare Listen. Brachten in der Vor-Google Zeit sogar mal Besucher.

Webcounter Ranglisten
Das waren noch Zeiten. Mit etwas Geschick und gutem Willen konnte man auf starken Counterseiten einfach so auf den ersten Platz kommen und fette Links absahnen.

2005
die Klon-Kriege
Nach und nach verschwanden sie, die nützlichen und hilfreichen Kopien des Open Directory Projects und von wikipedia. Einträgliche Geschäftsmodelle lösten sich in Luft auf.

die Wiederaufbereitungsanlagen
Meine liebsten Kandidaten. Suchmaschinen die ohne API einfach auf die Suchergebnisse von Google zugriffen und dies als Webkatlog verkauften. Sehr innovativ und von großem Nutzen, aber leider kaum mehr zu finden.

seit 2006
die Webkataloge
Erst verlor man die ODP Klone und nun sind Sites mit vielen Links in wiederkehrender Sotierung und vergleichsweise geringer Textdichte nicht mehr wohl gelitten.
Hinfort mit Euch ruft der Meister ihnen nach.

seit kurzem
die Artikelverzeichnisse
Und schon setzt die Sorge um den wertvollen Inhalt ein.
Waren ja schliesslich teuer, die mühevoll recherchierten Texte.


die nächsten Kandidaten
Blogs
Zuerst wahrscheinlich die ganzen free Blogs, wenn sie nicht bei blogger.com liegen.

Yiggs, Diggs, Newsaggregatoren
Nix als DC.

Katzenseiten
Zu viel hairy pussy content


Was tun?
Um dem weiteren Aussterben von bestimmten Arten von Websites entgegen zu wirken, bleibt eigentlich nur das konsequente Verwenden von:
User-agent: Googlebot
Disallow: /

in der robots.txt****.
Sollen die doch sehen wo sie dann ihre Inhalte herbekommen.

Wie sagte Don Alphonso heute so schön zum Kränkeln von rivva:
Rivva ist, wie auch einige Beifall kaufende Startups, dem Fehler aufgesessen, dass Verlinkung automatisch Qualität bedeutet.


Liegt da nicht auch das Problem von Google.
Verlinkung == Empfehlung?

Verlinkung bedeutet inzwischen: Jemand hat genug bezahlt, oder leidet akut unter Altruismus. Der ist aber zum Glück heilbar.






****nein, das machen nur wenige Spinner bzw. die ganz Coolen, aber man braucht Visionen und Utopien um sich zu entwickeln

Klickrate im Keller

Die höchste Klickrate im Keller dürfte der Lichtschalter haben.
An zweiter Stelle würde ich die Spinnennetze in unmittelbarer Nachbarschaft des selbigen vermuten.
Aber das sind dann eher versehentliche Klicks über die sich niemand freut.