Die Anzeige für die durchschnittliche Position einer Seite in den SERPS wird nun nicht mehr aus dem Durchschnitt aller Rankings, sondern nur noch sinnvollerweise nach dem Durchschnitt der besten Seite ermittelt.
Nehmen wir an, Nick hat nach [Speck] gesucht und URLs Ihrer Website erschienen in den Positionen 3, 6 und 12. Jane, suchten auch nach [Speck] und URLs Ihrer Website erschienen auf den Positionen 5 und 9. Zuvor hätten wir alle diese Positionen durchschnittlich zusammen genommen und neine durchschnittliche Position von 7 angezeigt. In Zukunft werden wir nur durchschnittlich die höchste Position für jede Suche nehmen (3 für Nicks Suche und 5 für Janes Suche), das ergibt eine durchschnittliche Position von 4.
Das ist dann wohl das Ende der Beziehung ODP Google. Totgesagte leben ja bekanntlich länger, aber das ist dann auch in Zusammenhang mit den nie wirklich sichtbaren Verbesserungen des DMOZ 2.0 ein weiterer Nagel im Sarg des ODP. Natürlich braucht heute kein Mensch mehr ein Verzeichnis, insbesondere wenn man etwas so dynamisches wie Webseiten katalogisieren will ist eine fest stehende Struktur natürlich nicht das Optimale.
Mach's gut Google Verzeichnis, mögen deine Bits Frieden finden im Daten Nirvana.
Wahrscheinlich hätte man das auch mit JavaScript und Analytics hinbekommen, aber die breite Masse nicht. Aber die breite Masse liebt Auswertungen Statistiken und Ranglisten. Jetzt hat Google meiner Meinung nach einen entscheidenden Schritt dazu getan um das plus 1 gegenüber dem Like aufzuwerten.
Statistiken
Das freut den Blogger, das freut die Kunden, das freut auch Google und mich.
Wenn Google so was wie Facebook hätte, wo dann in der Timeline gleich die "aufgewerteten" links erschienen, dann könnte der Button ja echt ein Erfolg werden.
Aber angesichts des Datums, gehen wir mal davon aus, dass der April Hoax geleakt ist.
und wenn man jemand jetzt fragt, wer die besten Suchergebnisse hat, dann wird man wahrscheinlich auch in Redmond zur Antwort bekommen, dass Google schon nicht schlecht sei. Man kann auch bei Microsoft nicht immer von 100% gelungenen Produktstrategien sprechen, oder hat hier jemand einen Zune, oder ein Kin One oder Kin Two.
Jetzt scheint es so, dass Microsoft bei Usern die mit dem Internet Explorer unterwegs sind unter bestimmten Voraussetzungen den Verlauf mitliest und daraus dann folgert, wenn jemand etwas bei Google suchte wie zum Beispiel hiybbprqag, dann muss die nächste Seite die aufegrufen wird ja was mit dem Thema zu tun haben.
Das wiederum haben die Googler rausgefunden und sich mehr oder weniger einen Scherz daraus gemacht und diese Erkenntnisse gestern veröffentlicht.
Das finde ich eigentlich sehr clever und eine schlaue Methode gute Resultate zu liefern. Die Masse wird schon recht haben ist da ein bekannter Weg und führt ja auch nicht immer ins Chaos. Innovativ finde ich es auch. Das sie jetzt natürlich so ein wenig vorgeführt werden ist ein bisschen blöd, aber den ein oder anderen Peinlichen Auftritt kann Microsoft schon immer für sich verbuchen.